Machbarschaften, am 26. Januar in der Martin-Luther-Kirche
Anmeldung „Machbarschaften Reuter- und Donaukiez“
Information in English, Arabisch, Türkisch, Ukrainisch und leichter Sprache hier: https://shorturl.at/nFbll
Es gibt viele Herausforderungen in der Stadt. Das Leben wird teurer, die Stimmung hitziger, die Notlagen sichtbarer. Gleichzeitig gibt es viele Bedürfnisse, Gleichgesinnte und Lösungen, die noch nichts voneinander wissen.
Wie können wir im Reuterkiez (und darüber hinaus) besser füreinander, für unsere Nachbarschaft und die Stadtlandschaft sorgen? Wie können wir das, was wir wünschen, wissen, können oder besitzen, miteinander teilen und zusammenbringen? Wie kommen wir vom Reden ins Tun?
„Machbarschaften Reuterkiez“ ist eine Einladung an alle Nachbar*innen, ehrenamtlich Engagierte, soziale Initiativen, Jung & Alt, Orte der Gemeinschaft und Unterkünfte, Verwaltungsmitarbeitende, Bildungsträger, Organisationen und Bewegungen und natürlich alle anderen Aktiven und die, die es noch werden wollen.
Denn gerade in herausfordernden Zeiten sind sorgende Nachbarschaften und wirksame Netzwerke besonders wichtig. Und auch ohne Krise ist das nachbarschaftliche Zusammenleben doch viel schöner, wenn man sich aufeinander verlassen und gemeinsam etwas zum Positiven verändern kann.
Wann? Montag, 26.01.26 / 17:30-20:00 Uhr (seid gern etwas früher da und kommt in Ruhe an)
Wo? Gemeindesaal der Martin-Luther-Kirche, Fuldastrasse 50-51, 12047 Berlin
Ablauf:
(1) Ankommen & Kennenlernen: Wer ist da? Wer braucht was?
(2) Netzwerkpause I: Gemeinsames Essen, Austausch und Vernetzung
(3) Impulse: Eva zu Foodsharing & Ricarda von Hejmo zu Einsamkeit und Gemeinschaft im Kiez
(4) Netzwerkpause II: Buffet leer machen und weiterer Austausch
(5) Abschluss, Ausblick und Einladungen
🎉 Kinderbetreuung (Juchu!) mit Sofia Burchardi mit dem Kunst Koffer!
Es gilt: Alles kann, nichts muss! Jede, jeder und jede* sind willkommen. Rassismus und Diskriminierung haben keinen Platz. Es geht um ein freundliches, offenes und respektvolles Miteinander.
Bitte meldet euch hier verbindlich an, damit wir Essen und Organisatorisches planen können.
Wir freuen uns darauf, mit euch zusammen ins Machen zu kommen!
ÜBER DIE MACHBARSCHAFTEN
Die Machbarschaften sind als Idee und Konzept im Rahmen des Projektes „Sorgende Netze Berlin-Buch“ entstanden. Das Projekt hat zum Ziel Sorge in Nachbarschaften zu stärken und zu verankern, um Menschen und Nachbarschaften für aktuelle und zukünftige Herausforderungen und Krisen zu stärken. Dabei geht es sowohl um die Sorge für die Nachbarschaft (Mitwelt) als auch die Umwelt und das Stadtgefüge als Ganzes.
Wir glauben, dass in Zeiten der Krisen und Unsicherheiten nachbarschaftliche Netzwerke besonders wichtig sind um Herausforderungen, Sorgen und Nöte im Alltag zu begegnen. Und wir glauben auch, dass es viele Ideen und Konzepte gibt, gemeinschaftlich und nachbarschaftlich auf diese Herausforderungen zu reagieren. Was oft fehlt sind Mitstreiter*innen, diese Ideen umzusetzen und ins Tun zu kommen.
Ziel der Machbarschaften ist es, dass wir uns als Nachbar*innen und Akteure in der Nachbarschaft zusammenfinden, um konkrete Maßnahmen für eine sorgende, gesunde und solidarische Gemeinschaft zu entwickeln. Ein bisschen wie Speed-Dating um gemeinsame Themen und mit Buffet.
WAS EUCH ERWARTET
Die Machbarschaften sind ein Format um Akteure, Nachbar*innen, Organisationen und Initiaven zusammenzubringen und gemeinsames Tun zu unterstützen.
Es geht um
👉 Das Kennenlernen der Menschen und Bedürfnissen und Kompetenzen im Kiez. Dem Austausch zu gemeinsamen Bedarfen und möglicher Lösungen, zu Herausforderungen und Ideen damit umzugehen.
👉 Das Erleben und Feiern von Nachbarschaft. Wir lernen uns kennen, entdecken geteilte Interessen und sitzen bei Essen und Trinken an einem Tisch.
👉 Die Vernetzung und Verabredung zu Austausch, Veranstaltungen, Ressourcen und gemeinsamen Aktionen – erste Schritte um gemeinsam ins Tun zu kommen.
WER VERANSTALTET DAS?
Die Machbarschaften werden von Menschen aus dem Kiez für den Kiez in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von lokalen Organisationen, Initiativen und Bildungsträgern unter anderem der Initiative “Reuterkiez für alle!”, Plan B 2030 e.V., der Kulturkirche Nikodemus, der Martin-Luther-Genezareth Gemeinde und der mobilen Stadtteilarbeit Neukölln veranstaltet. Das Konzept wurde im Rahmen des Projektes „Sorgende Netze Berlin-Buch“ entwickelt und erprobt.
